(Image: https://images61.fotki.com/v665/photos/7/937137/7798211/87-vi.jpg)Schuldnerberatung deutschlandweit - https://schuldnerberatung-hamburg.com. Die Zahl der von Armut bedrohten Rentner wird in den kommenden Jahren drastisch zunehmen. Da sind sich alle einig. Wie eine aktuelle Untersuchung der Bertelsmann Stiftung zeigt, sind vor allem Langzeitarbeitslose und Menschen mit niedriger Bildung von einer Altersarmut bedroht.
Besonders von Interesse und daher im Fokus der Untersuchung lagen die sogenannten Babyboomer. Als Babyboomer werden Personen bezeichnet, die zwischen 1947 und 1969 geboren wurden. Für die Untersuchung der Bertelsmann Stiftung waren die Daten der seit 1984 jährlich stattfindenden repräsentativen Wiederholungsbefragung des sozio-ökonomischen Panels von 2013 die Ausgangspunkt. Dafür sind seinerzeit 20000 Personen in 12000 Haushalten befragt worden. Zusätzlich ergänzt wurden diese Daten durch Schätzungen aus den Jahren 2009 bis 2013 der Erhebung „Sparen und Altersvorsorge in Deutschland” (SAVE).
Glaubt man der Untersuchung, steigt die Armutsrisikoquote für Neurentner von derzeit 16 % auf knapp 20 Prozent im Jahr 2036. Obendrein wird es auch mehr Rentner geben, die auf eine Grundsicherung angewiesen sind.
Obendrein zeigen die Resultate der Studie, dass die Armutsquote in Ostdeutschland (36 Prozent) für die Jahre 2031 bis 2036 doppelt so hoch sein könnte wie in vergleichbaren Haushalten in Westdeutschland. Deutlich höher im Vergleich zur restlichen Bevölkerung liegt die Armutsrisikoquote zudem bei alleinstehenden Frauen, Langzeitarbeitslosen und Menschen mit niedriger Bildung. Als mögliche Gründe nennt die Erhebung die Auswirkungen der Rentenreform, die Zinslage an den Kapitalmärkten und eine steigende Arbeitslosenquote.

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